ALLTAGSGEDANKEN

Die Mini ist bald große Schwester

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Der ein oder andere hat es an den Videos und Fotos der letzten Tage und Wochen schon erkannt: die Mini wird große Schwester. Der Termin rückt nun langsam näher, bald muss sich die Mini von ihrem Einzelkind-dasein verabschieden und wir wollen sie nach und nach auf die Veränderungen vorbereiten.

Über das Geschwisterchen Informieren

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Kampf dem Ungeziefer

***** In freundlicher Zusammenarbeit mit Shop Apotheke *****

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen und die Temperaturen steigen, ist das Thema wieder aktuell. Lange dauert es nicht mehr, da sind sie wieder unterwegs, die Zecken, Flöhe und Milben, die Freigängern und Hunden das Leben schwer machen. Noch sind wir bei -5 Grad entspannt und verschwenden gar keinen Gedanken daran. Vorbereitet möchte ich trotzdem sein. Hier trägt man übrigens, neben allerlei pflanzlichen Mittelchen, Halsband. Wir bestellen das Halsband vorbereitend ganz oft online in der Shop Apotheke. Das ist praktisch, man ist bei einem plötzlichen Wärmeeinbruch vorbereitet und es spart nebenher in den meisten Fällen noch Zeit sowie bares Geld.

Hausmittelchen Anwenden

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Die Sache mit den Hundebetten

Wir tauschen in regelmäßigen Abständen die Hundebetten durch. Der ein oder andere Hundebesitzer oder gar Nicht-Hundebesitzer wird sich fragen, wozu das ganze. Kurz vorab: Das liegt nicht daran, dass ich neben Tierarztkosten, Futter und dem ganzen Wahnsinn rund um die Pelztiere nicht weiß, wohin mit der Kohle, sondern daran, dass ich nicht wohnen will, wie in einem Tierheim.

Die Hunde leben mit uns im Haus und liegen dort wo wir liegen. Das bedeutet, Hundebetten stehen an ziemlich presenten Stellen im Wohnzimmer und generell im Haus. Es müssen genügend Betten und Rückzugsmöglichkeiten für alle da sein. Das bedeutet bei der Wahl der Inneneinrichtung schon eine Einschränkung, was den Platz und die Gestaltungsmöglichkeiten angeht.

 

Mit drei eigenen großen Hunden und ab und an einem Pflegehund, leiden Hundebetten und Kissen durchaus sehr stark. Wir achten zwar darauf, dass zumindest die Bezüge waschbar sind. Bei Jill sogar darauf, dass die Inlays und Betten abwisch- bzw. abwaschbar sind. Das hat hier schon das ein oder andere Hundebett gerettet. Irgendwann ist aber selbst das robusteste Bett mal auf und sieht einfach nicht mehr so schön aus.

Pflegehunde und Hundebetten

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Ein turbulentes Jahr geht zu Ende ...

So ... Ende des Jahres, jetzt wird es hier mal ne Runde sentimental. Diese Familie hat ein verrücktes Jahr hinter sich. Beruflich, familiär und auch sonst hat sich hier in diesem Jahr viel getan. Einiges ganz bewusst, vieles aber auch irgendwie unfreiwillig. Im Grunde wurden alle Rahmenbedingungen einmal auf den Kopf gestellt. Wir haben versucht alles mit einem Lächeln zu meistern, das ist nicht immer gelungen, aber hat anscheinend im großen und ganzen ganz gut geklappt:

Ich habe oft gelesen in den letzten Tagen, dass 2018 kein gutes Jahr für viele von uns war. Die Politik spielt verrückt, die Welt steht Kopf ... Auch ich habe die ein oder andere Nacht in diesem Jahr wach gelegen und mich gefragt, wie das hier finanziell und privat nach einer Scheidung, einer Kündigung ... verlorenen Freunden (oder welchen, von denen man dachte, sie wären welche) alles weitergehen soll. Ich habe um Jill gebangt, die ein oder andere Überraschung erlebt ... und wieder einmal erkannt, dass es Menschen gibt, die für diese Familie da sind. In jeder Lebenslage.

 

Hier ist auch viel schönes passiert. Wir waren im Urlaub, haben immer etwas zu Essen auf dem Tisch und ein Dach überm Kopf, wir haben viel gelacht, wir warten auf ein Frühjahrsbaby und ich persönlich kann am Ende des Jahres sagen, ich bin beruflich und privat viel Balast losgeworden in 2018 ;)

 

Wir freuen uns auf 2019 und auf alle Dinge, die da so kommen werden. Ich bin an einem Punkt, an dem alles neu sortiert ist. Piepsi zieht nächste Woche in ein tolles neues Zuhause und am Ende lief hier alles sogar noch ein bisschen besser als ursprünglich geplant.

 

Mir wurde in diesem Jahr durch den plötzlichen Verlust eines Familienpapas im Bekanntenkreis auch schmerzlich bewusst, wie kurz das Glück sein kann und wie sehr man es schätzen sollte. Auch wenn ich mir keine festen Vorsätze mit ins Jahr 2019 nehme (Schwangere nehmen nun mal zu, zum sparen kommt man mit Nachwuchs in den Startlöchern und vier Hunden eh nicht und ein besserer Mensch werde ich wohl auch nicht, nur weil die Jahreszahl ab morgen eine andere ist), will ich mir doch zum Jahreswechsel noch einmal dessen bewusst werden, wie sehr man das Leben schätzen soll und wie kurz es doch sein kann.

 

Also ärgert euch nicht über verlorene oder zerbrochene Dinge, Tricks und Kommandos, die nicht geklappt haben, Geld, dass ihr nicht verdient habt, Chancen, die nicht ergriffen wurden und Gewicht, was immer noch auf den Hüften sitzt ... freut euch, über die Dinge, die ihr habt, macht Pläne für die Zukunft, drückt die lieben Menschen und Tiere um euch und genießt den Augenblick.

 

In diesem Sinne ... einen guten Rutsch

Ein Kindergeburtstag ...

... wir haben heute den ersten richtigen gefeiert. Bisher waren immer nur Omas, Opas, die Patentante und ein, zwei befreundete Familien hier. Dieses Mal kamen Minis Freunde. Alter Schwede, ein Wahnsinn. Mein Plan für die Kindergeburtstage der Mini war einfach: Jedes Jahr genau so viele Kinder, wie sie Jahre alt ist. Bedeutet zum 4. Geburtstag darf sie 4 Kinder einladen. Ich muss übrigens immer noch lachen, wenn ich von PLAN spreche. Denn alle Pläne, die einen ruhigen Tag einschlossen, lösten sich nach und nach während der Planung in Luft auf. Aber eines nach dem anderen:

Die Mini wurde im Laufe des letzten Jahres zu unheimlich vielen Kindergeburtstagen eingeladen. Im Kindergarten ist es üblich, die komplette Gruppe einzuladen und am Ende haben wir insgesamt 15 Einladungen verteilt. 15!!!! Ja genau 15!!!!! im November, also mit großer Wahrscheinlichkeit drinnen. Es sollte eine Kostümparty werden. Es kamen am Ende krankheits- und urlaubsbedingt 11 pünktlich, ein Kind mit einer Stunde Verspätung.

Die GESCHENKE

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Seit 4 Jahren Mama

Hunde gehören zu diesem Haushalt dazu, ... das eigentlich auch schon, seitdem ich einen eigenen Haushalt habe. Damit kenne ich mich aus, ich weiß einigermaßen, was ich tue und es gibt nur noch selten Überraschungen. Mein Mamadasein ist noch gar nicht so alt und Überraschungen gibt es nahezu täglich.

Viel Kritik gab es bereits während meiner Schwangerschaft darüber, ob dieser Hundehaushalt eine gute Umgebung für ein Menschenkind ist. Tierschutzhunde, dieser Größe ... bla ...

Was anfangs gar nicht so klar war, ist mittlerweile beschlossene Sache: Dobermänner und Kinder gehen in einem Haushalt durchaus ganz gut.

Erkenntnis I: Kindererziehung vs. Hundeerziehung

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Waumama is watching ...

*** Werbung durch Produktplatzierung  ***

Wir haben für euch die Furbo Hundekamera getestet und wollen einmal berichten, wie wir die Kamera finden, wie wir sie so bei uns im Haushalt eingesetzt haben und was die Hunde davon halten: 

Sinn und Unsinn einer Hundekamera

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Was braucht mein Kind für den Waldkindergarten

Die Ferien sind seit Montag vorbei und die Mini geht wieder in den Kindergarten. Als ich ihre Sachen am Sonntag vorbereitet habe, hab ich mal alles nebeneinandergelegt und fotografiert. Hier ist es allerdings noch sehr warm derzeit und deshalb hat sie zum Beispiel keine Mütze auf und keinen Loop um ... aber im großen und ganzen seht ihr alles, was wir so für den Kindergarten angeschafft haben.

Die Kleidung

Ich muss zugeben, das war meine größte Sorge. Die Mini hatte ihren ersten Kindergartenmonat im Dezember und letzten Winter war es teilweise wirklich bitter kalt. Ich muss dazu sagen, dass der Kindergarten immer die Möglichkeit hat in den Bauwagen zu gehen und dort auch eine Heizung ist. Trotzdem war mir wichtig, dass die Mini auch draußen nicht friert. Wir haben für den Waldkindergarten:

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In so einer Welt, soll mein Kind nicht aufwachsen.

Zuallererst: Waumama ist unpolitisch und soll es eigentlich auch bleiben. Meine Mama hat mir früher gesagt, mit eigentlich fängt immer eine Lüge an, so ist es auch hier. Denn ich fühle mich derzeit genötigt einmal ganz kurz politisch zu werden:

Derzeit lese ich ständig "mein Kind soll nicht in so einer Welt aufwachsen". Was ein Schwachsinn, denn wir haben nur die eine. Mit der müssen wir leben, ob wir wollen oder nicht. Ist die einmal vermüllt, haben wir uns gegenseitig die Köpfe eingeschlagen oder den kompletten Regenwald abgeholzt und alle Tiere ausgerottet, dann ist es zu spät. Aber kommen wir zum eigentlichen Thema: Die einen Mütter wollen ihre Kinder nicht mit Ausländern im Kindergarten sehen, die nächste Mutter hat Angst vor der Islamisierung, andere vor Gewalt durch Ausländer. Ich kann jede Mutter verstehen, die Angst hat um die Zukunft ihrer Kinder. Das habe ich auch ... aber meine Ängste betreffen ganz andere Dinge. Denn wir haben in "dieser Welt" ganz andere Probleme, wenn wir mal ehrlich sind. 

Ich möchte, dass mein Kind in einer Welt aufwächst, in der: 

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Sport als Alltagsausgleich

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Klingt einfach, ist es aber nicht. Andere Mütter mit Kleinkindern werden wissen, wovon ich spreche. Die wertvolle Betreuungszeit nutzt man meist nicht um zu sporteln, sondern um den Haushalt zu schaffen oder zu arbeiten. Für Sport bleibt oft wenig Zeit. Anders ist das hier natürlich auch nicht. Trotzdem versuche ich mir Freiräume dafür zu schaffen. Im Zweifel nehme ich einen Hund mit, dann habe ich auch kein schlechtes Gewissen. 

Sport mit Hund

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Waumama, wer ist das auf den Fotos?

Jap, die Frage habe ich in letzter Zeit oft gehört. Wer sitzt denn da und baut den Zaun? Wer kocht da, während Pablo in der Küche liegt? Wer hat denn da das Zelt aufgebaut? Waumama, wer ist das auf den Fotos?

Die Antwort auf die Frage, kennen die meisten, die uns im täglichen Leben live sehen bereits. Wir haben ihn fast überall schon vorgestellt. Der Rest wird es sich schon gedacht haben: wir sind nicht mehr alleine, wir haben einen neuen Mann im Haus. Keinen Papa-Ersatz, keinen neuen Waupapa (der Name wird belegt bleiben und ich überlege mir demnächst einen neuen für den Mann an meiner Seite), aber eben einen tollen Mann an meiner Seite, der sich nebenher ganz selbstverständlich auch um die Mini, die Hunde und die Katze kümmert. 

Patchwork Familie sein

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Hunde adoptieren und Hunde aufnehmen

*** Unterstützt durch eviom für Purina ***

Unsere Hunde stammen alle aus zweiter Hand oder direkt aus dem Tierschutz. Egal ob Welpe oder älterer Tierschutzhund - die Entscheidung sollte wohl überlegt sein. Ist der Tag des Einzugs dann gekommen, ist es von Vorteil, vorbereitet und informiert zu sein. ;) Hier also einmal ein paar Erfahrungen von uns: 

Welpe, Junghund oder doch ein Erwachsener?

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Ohne Auftrag - keine Beratung

Das klingt im ersten Moment super einfach: wird man nicht gefragt, sagt man einfach nichts. So einfach ist es aber leider irgendwie doch nicht. Ach was ich schon mit ungefragten Ratschlägen belästigt wurde. Besonders gern genommen, die Ratschläge von Menschen ohne eigene Kinder/Hunde. Diejenigen, die mich kennen, die wissen, wie sehr ich mich schon oft genug darüber geärgert habe. Wahrscheinlich jedes einzelne Mal. Trotzdem fällt es auch mir manchmal schwer, meine Ratschläge Hunde und Kinder betreffend für mich zu behalten.

Wir sind eine Familie, die sehr auf Sicherheit bedacht ist ... die Mini fährt im Reboarder, mit Helm und Schützern Skateboard und wie auf dem Bild zu sehen, mit Helm Rad. Was denkt ihr, wie oft ich Kinder sehe, die in einem - meiner Meinung nach - falschen Kindersitz sitzen. Aber auch ich musste lernen: solange der StVo-konform ist, bringt die Diskussion gar nichts. Werde ich nach Rat gefragt oder danach, warum die Mini mit fast 4 immer noch rückwärts fährt, dann kann ich meine Meinung gerne äußern, ansonsten gilt: Schn*** halten.

Das selbe gilt für die Hunde. Ich leine lieber einmal mehr an und verzichte auf eine Hunde-Spiel-Begegnung, als das ich hinterher eine Keilerei habe. Das erste, was die Hunde hier lernen ist, an der Leine zu gehen. Solange unkontrollierte Hunde meinen Wohlfühlbereich nicht durchschreiten und mich, meine Hunde oder das Kind belästigen, hüte ich mich trotzdem, meinen Senf dazu zu geben. Mir doch egal, ob Lieschen Müller (ich hoffe, die gibt es nicht wirklich, sonst werde ich mich auf Familie Mustermann berufen) sich von ihrem Labrador übers Feld zerren lässt. Wenn sie Hilfe will, gibt es genügend Hundeschulen, Foren und Möglichkeiten sich Hilfe zu holen. Meine braucht sie ganz sicher nicht.

 

Warum ich mir das angewöhnt habe? Weil ich es selber nicht will. Boah wie genervt ich war, bei meinem ersten Spaziergang mit Pablo. Da wurde mir mehrmals geraten eine Hundeschule aufzusuchen und/oder den Hund abzugeben. Ab und an, hab ich mir die Mühe gemacht, zu erklären, dass er ja an mich abgegeben wurde aus genau dem Grund. Manchmal hab ich auch nur die Augen verdreht.

 

Noch besser finde ich die Omas, die meiner Mini die Schokalode, wegen der sie schreiend am Boden des Supermarktes liegt, selber kaufen und ihr diese ungefragt aushändigen (das Kind soll doch nicht verzichten müssen) oder die Mütter, die mir erzählen, dass das Kind zu viel Süßes ist. Auch ganz gern genommen, sind die kinderlosen Freunde, die meinen, ich müsse mal durchgreifen (was auch immer das heisst).

 

DANKE für die klugen Ratschläge, aber ich brauche sie nicht. Denn das Kind ist dem einen eh zu wenig Zucker, dem anderen zu viel und am Ende des Tages muss ich es vor mir selber rechtfertigen, wie viel Schokolade in den Kleinkindbauch gewandert ist. Genauso, wie andere Mütter auch nicht meine Ratschläge brauchen. Denn würden sie einen Ratschlag wollen, könnten/würden sie danach fragen. Genau so mache ich es nämlich auch.

 

Online ist das teilweise noch viel schlimmer. Da postet jemand einen Hund vor einem Napf Trockenfutter, weil der Hund so lieb wartet. Da kommen die einen und sagen, der Hund müsse Nassfutter haben, die anderen erzählen, sie geben Rohfleisch dazu und wieder die nächsten sagen, Trockenfutter und Barf geht gar nicht zusammen. Das Bild und der gute Gehorsam gehen komplett unter. Was ist da los? Das kann doch nicht richtig sein?

 

In diesem Sinne, Jungs und Mädels: Leben und Leben lassen. Habt euch lieb ... und nicht vergessen: ohne Auftrag, keine Beratung

Kind und Hunde im Alltag

Ich werde oft gefragt, wieso das hier funktioniert. Die Dobermänner stammen aus dem Tierschutz. Da meine Hunde diese Woche aneinander geraten sind, stellt sich natürlich auch die Frage: Wie wird die Mini vor solchen Situationen geschützt und wo war sie in dem Moment? Natürlich sind die Bilder von der Mini und den Hunden super und die Tatsache, dass sie sich alle verstehen und auf die Mini hören, ist es natürlich auch. Was ich allerdings auf keinen Fall möchte, ist den Eindruck erwecken, dass das einfach so möglich ist und immer klappt. Hunde sind Hunde und Kinder sind Kinder, ich kann für keinen meine Hand ins Feuer legen, also gibt es hier einige Sicherheitsvorkehrungen, die wir teilweise bewusst, aber auch unbewusst in den Alltag eingebaut haben. Gerade, wenn Pflegehunde hier sind, sind diese Dinge unerlässlich.

Die Mini ist nie mit den Hunden unbeaufsichtigt. Auch wenn ich meinen drei Chaoten sehr vertraue, bin ich doch immer ein wenig auf der Hut. Fühlt sich gerade jemand bedrängt, wird es jemandem zu eng oder sagt gerade jemand, dass er irgendetwas nicht möchte und das gegenüber versteht es nicht? Das Kräftverhältnis ist nicht annähernd ausgeglichen und es muss ja nicht mal sein, dass die Hunde beissen oder ähnliches ... es geht ja schon darum, dass die Mini nicht permanent umgerannt werden möchte. Das klingt anstrengend, wird allerdings zum Automatismus. Es gibt im Alltag jedoch einige Situationen, in denen man nicht so aufmerksam ist, wie das sein sollte oder in denen das Tempo hier einfach sehr hoch ist, auch dann passen die Chaoten manchmal nicht auf, wo sie hintreten. Wir haben unbewusst eine Lösung dafür gefunden: wir schleußen unbewusst ziemlich viel:

  • Es gibt hundefreie Bereiche bei uns im Haus. Die Hunde laufen und leben frei in der unteren Etage. Oben sind Kinderzimmer und Schlafzimmer.
  • Unsere Morgenroutine ist eine Katastrophe, weder die Mini noch ich sind Morgenmenschen. Damit dann nicht noch Hunde zwischendrin rumlaufen, gehen die Hunde jeden Morgen bevor ich die Mini nach unten hole in den Garten Leckerlies suchen bis wir in der Küche am Tisch sitzen und etwas Ruhe einkehrt.
  • Wenn ich nach Hause komme, bleibt die Mini je nach Wetter kurz im Auto sitzen, bis ich die Hunde rausgelassen habe oder wartet mit der Katze kurz vor der Haustür, bis die Hunde sich gefreut haben, dass ich wieder da bin und nach draußen in den Garten laufen.
  • Gleiches Tempo, wie beim nach Hause kommen, herrscht beim Anleinen zum Gassigehen. Auch dann wartet die Mini drinnen, vor der Tür oder kurz im Auto.
  • Wenn ich alleine bin, schicke ich die Mini kurz nach oben spielen, während ich zur Toilette gehe oder nehme sie mit in die Küche, während ich koche.
  • Auch beim Gassigehen habe ich die Mini immer aus brenzligen Hundebegegnungen herausgenommen. Mittlerweile fährt sie automatisch in eine Auffahrt oder ähnliches und wartet, wenn uns zum Beispiel unangeleinte Hunde entgegen kommen.
  • Auch die Hunde kann ich schleußen, wir haben zwei Ausgänge vom Haus zum Garten. Bevor Hunde zum einen Eingang rausgehen, kann ich andere zum anderen Eingang reinlassen ohne das sie sich begegnen.
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Mal wieder ein Neuzugang: Pablo, 8 Monate

Ich bin gerade in mein freies Wochenende gestartet. Ich sitze auf der Couch ... links von mir drei Dobermänner am schlafen (aber nicht dieser entspannte Schlaf, sondern eher dieser, bei dem man jeden Moment sofort aufspringen könnte). Rechts von mir ein Dobermann am Schlafen. Vorgestern Nacht ist Pablo bei uns eingezogen. Pablo ist ein junger Dobermann und hat - wie soll es anders sein, die ein oder andere "Baustelle".

Pablo kann bisher noch sehr wenig und ist leider auch in seiner Kommunikation mit anderen Hunden noch ... nennen wir es schwierig. Er stammt ursprünglich von einem "Züchter aus Rumänien" und hat bisher wenig gelernt. Meine Weibsbilder sind bereits souverän genug um das "zu ertragen". Bei Buster, der das bisher sehr gut macht, bin ich mir da nicht ganz so sicher, deshalb hat auch er einen Maulkorb um zur Zeit.

 

Jeder Neuzugang ist anstrengend für alle Beteiligten. Das gesamte Gefüge wird kurz durcheinander geworfen, es entsteht Unruhe und für die Hunde auch die ein oder andere unangenehme Situation. Mein Garten gleicht mal wieder einem Acker, der Fliesenboden einer Matschbadewanne und ich komme zu wirklich gar nichts. Pablo folgt mir und meinen Hunden wie ein kleiner nerviger Schatten und ich muss ihn sehr oft ermahnen sich abzulegen. Trotzdem machen wir das immer wieder. Das hat einen ganz bestimmten Grund:

Die Hunde bekommen eine besseren Start ins Leben. Natürlich ist eine Stelle, die den jungen Rüden von Anfang an behalten will viel schöner. Denn diese Leute wissen, wofür sie ihre Zeit und ihre Nerven investieren und der Hund muss nicht noch mal umziehen. Allerdings ist solch eine Stelle nicht immer so schnell zur Hand, wie die Hunde aus ihrer gewohnten Umgebung müssen. Das kann daran liegen, dass der Vermieter Stress macht, es Ärger mit dem Arbeitgeber gab oder der Hund aus anderen Gründen nicht in der Familie bleiben kann. Oft sind die ursprünglichen Besitzer nicht ganz ehrlich und der Hund wird ungenau beschrieben. So schnell lässt sich dann keine kompetente Endstelle finden. Also werden sie bei Leuten wir mir, quasi zwischengeparkt. Wir schätzen sie ein, üben ein paar Sachen mit ihnen und dann können sie in Ruhe einen Platz finden.

 

Das wirkt bei Welpen und Junghunden manchmal "unfair", weil die gerade dann noch so niedlich sind. Doch im Grunde wollen die Helfer und Vereine nix anderes, als verhindern, dass die Hunde zu Wanderpokalen werden. Denn oft ist nach mehreren Besitzern mehr verloren als gewonnen und viele Macken setzen sich fest und bleiben für immer ... und das Vertrauen in Menschen sinkt. Wir haben die Möglichkeiten und - ich würde behaupten auch das Know How - um einen Junghund hier zwischen zu parken. Das ist netter im Tierheim (gerade Dobermänner schätzen die Zwingerhaltung nicht sonderlich) und einfacher als in jeder Wohnung. Denn Hunde, die noch nichts gelernt haben, sind oft laut und bei uns beschwert sich kein Nachbar. Bei Pablo selbst steht noch nicht einmal fest, ob er wirklich weitervermittelt werden soll und unter welchen Bedingungen. Bis das geklärt ist, sitzt er hier warm und trocken, kann die Zeit nutzen und schon die ein oder andere Sache lernen. Step by Step jeden Tag ein bisschen.

Die Mini ist ein Scheidungskind

Ja ... was soll ich sagen. Es war ruhig bei Waumama. Bis auf ein paar Kooperationen und Fotos gab es von uns nicht viel zu hören: das hatte seinen Grund und der ist ziemlich privat. Nun will ich das gerne wieder ändern ... und weil ich mir am Anfang vorgenommen habe, nicht nur über die schönen Dinge des Familiendaseins zu schreiben, hier nun auch der unangenehme Teil: wir sortieren gerade unseren kompletten Haushalt in zwei Teile. Es gibt aber Dinge, die lassen sich nicht teilen:

Mini und Papa am Papawochenende
Mini und Papa am Papawochenende

Natürlich plant kein Mensch eine Scheidung. Sonst würde man ja auch nicht heiraten. Aber manchmal spielt das Leben eben, wie das Leben so spielt, man hat sich unterwegs verloren, unterschiedliche Pläne für die Zukunft ... man versucht und probiert ... und irgendwann geht es eben nicht mehr miteinander. Die genauen Gründe erspare ich euch ... nur so viel: das war eher ein schleichender Prozess mit wenig Drama und keine leichte Entscheidung. Die Erkenntnis muss allerdings erst einmal ausgesprochen werden ... getrennt habe ich mich schon ein paar Mal im Leben, doch dieses Mal ist das eine andere Hausnummer: da ist die Mini, da sind drei Hunde, da ist eine Katze, jede Menge Verantwortung, ein Haus und dieser Ring. Das man sich solch eine Entscheidung nicht leicht macht ist klar. Doch nun wird sie vollzogen.

Über Details denkt man anfangs gar nicht nach. Da kommt jede Menge Papierkrams, es müssen Dinge auseinander gezottelt werden, die wir vorher nie bedacht hätten: Versicherungen, gemeinsame Anschaffung und dies und das. In einer Sache waren wir uns von Anfang an einig: die Mini soll uns beide haben und es kommt nicht in Frage, dass unsere Pelzkinder bei diesem ganzen Prozedere "unter die Räder" kommen. Gesagt - getan: 

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Nachhaltige Mode

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Meine guten Vorsätze für das letzte Jahr betrafen unter anderem meine Kleidung: Ich möchte gerne weniger und dafür nachhaltiger und ökologischer kaufen. Damit bin ich ürigens nicht allein.

Meine Mama hat mir immer gesagt, "Wer billig kauft, kauft zweimal." Diese Erfahrung musste ich auch schon oft machen und versuche sie deshalb auf die ein oder andere Lebenslage anzuwenden. Das betrifft auch meine Kleidung. Denn ich habe festgestellt, dass ich günstige Dinge einfach nicht so sehr zu schätzen weiß, diese nach dem waschen ab und an verzogen ist und ich mich oft über Fehlkäufe ärgere. Also versuche ich das jetzt alles bedachter anzugehen. Vorab: das klappt ab und an, aber längst noch nicht immer:

Zuallererst: ich bin kein Modeblogger und halte nichts von einem kompletten Wechsel der Kleidungsstücke in meinem Kleiderschrank, nur weil die Kleidungsstücke nicht der aktuellen Saison und deren Trends entsprechen. Ich mag es lieber klassisch und versuche Aktzente zu setzen.

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