ALLTAGSGEDANKEN

Das EINE Kuscheltier ... die EINE Puppe

Haben eure Kinder auch eine Lieblingspuppe oder ein Lieblingskuscheltier? Wir haben viele Puppen ... einige davon sind auch echt teuer gewesen. Heiß und innig geliebt wird nur eine: Mimi (oder wahlweise Puppi). Ohne die geht nichts. Wir schleppen sie überall hin.

Soweit so gut. Das Problem bei der Sache ist nur, dass wir Mimi auch gerne mal vergessen. Bei der Oma, bei der Arbeit, ... verloren haben wir sie erfreulicherweise noch nicht. Das wäre die absolute Katastrophe. Denn ohne Mimi ist es nahezu unmöglich die Mini davon zu überzeugen, ins Bett zu gehen.

Also sind wir schon wegen Mimi abends noch mal ins Büro gefahren, haben sie extra noch zur Oma gebracht oder bei Freunden abgeholt. Manchmal wird sie uns auch netterweise hier her geliefert. Im besten Fall bevor das Kind bemerkt, dass Mimi weg ist.

Ich habe ehrlich alles versucht. Mimi schläft im Büro. Mimi will bei Oma bleiben. Mimi wartet zu Hause auf uns ... selten, ganz selten funktioniert das.

 

Am Donnerstag war es mal wieder soweit. Mimi wurde vergessen. Meine auf das Thema sensibilisierten Kollegen haben sie entdeckt, bevor wir bemerkt haben, dass sie fehlt. Mimi ist an diesem Tag Motorrad gefahren :D und wurde pünktlich zur Bettgehzeit geliefert.

 

Irgendwann hab ich angefangen mich damit zu beschäftigen, ob diese Liebe zu Mimi noch normal ist ... beruhigenderweise ist sie das. Ich habe verschiedene Quellen gefunden, nach denen diese Lieblingsgefährten "Sicherheit, Unterstützung, Geborgenheit und Trost" geben und völlig normal sind (ja auch inkl. dem Theater, wenn Mimi weg ist).

Was soll ich sagen. Ich werde versuchen besser auf Mimi aufzupassen. Denn ohne sie sind wir verloren. Eine Ersatzmimi hilft übrigens hier nicht. Das hätte das Leben hier etwas einfacher gemacht. Keine Ahnung, ob diese baugleiche Puppe anders riecht, sich anders anfühlt oder einfach noch nicht ausgewaschen genug ist. Sie wurde mit "anderes Baby, nicht Mimi" abgelehnt.

Fahrradanhänger für Hunde - eine sichere Beförderung

Ein Gastbeitrag

Gastbeiträge sind toll ... für mich und auch für euch. Denn im Grunde sorgen sie immer für eine grandiose Horizonterweiterung: Patrick von www.fahrradanhaenger-hunde.de verrät heute, wozu Fahrradanhänger für Hunde gut sind und wie Hund und Herrchen bzw. Frauchen den richtigen Fahrradanhänger finden.


Gute Organisation ist das Schlüsselwort für viele Hundebesitzer, die einen Ausflug, Urlaub oder eine Fahrradtour planen. Fährt man mit dem eigenen Fahrzeug, ist es ziemlich bequem und unkompliziert für den kleinen Vierbeiner als auch für seinen Besitzer. Wenn allerdings die Rede von einer Radtour ist, die dazu noch länger dauern soll, kann es schon zu einer kniffligen Situation kommen.

 

Auf der einen Seite kann man den Hund nicht für längere Zeit alleine zuhause lassen und der Ausflug mit dem Fahrrad ins Grüne, wäre eine gute und gesunde Abwechslung für das Tier. Auf der anderen Seite, sollte es sich um längere Fahrradtouren handeln, können viele Hunde die gesamte Strecke nicht mit Schritt halten.

mehr lesen

Probetag im Waldkindergarten

Unser Probetag im Waldkindergarten ist nun auch wieder Geschichte. Wir haben einen Tag erwischt, an dem es wirklich pausenlos in Strömen geregnet hat. Der Start war holprig. Am Ende des Tages steht fest: nach ihrem dritten Geburtstag darf die Mini regelmäßig hin.

Die Mini und ich sind keine Frühaufsteher. Wir beginnen normalerweise, obwohl wir eher anfangen und damit auch eher daheim sein könnten, unseren Arbeitstag bewusst erst um 9:30 Uhr. Die Zeiten sind jetzt vorbei. Denn Kinder im Waldkindergarten dürfen zwischen 8:00 und 8:30 Uhr abgegeben werden. Entsprechend "gut" war die Laune heute morgen bei allen Beteiligten. Naja, die Mini hat sich auf die anderen Kinder im Kindergarten gefreut und irgendwann war sie dann nach viel Gezicke und Gezeter endlich angezogen und startklar. Ich war das erste Mal nass, nachdem ich mit den Hunden draußen war. Das sollte nicht das letzte Mal geblieben sein.

Im Waldkindergarten angekommen wollte Mini ihren Rucksack nicht abgeben und an ihren Haken (sie bekam als Zeichen eine Blume zugeordnet. Der Fisch wurde wahrscheinlich aufgrund des Wetters kategorisch von ihr abgelehnt) hängen. Es sind Tränen geflossen ... sie wollte wieder nach Hause. Innerlich hab ich mich schon unverrichteter Dinge vom Hof trotten sehen.

Nachdem wir sie aber überzeugt hatten und ohne das lästige Gepäck im Wald unterwegs waren, war mein Kind wie ausgewechselt:

mehr lesen

Wir machen eine Familienernährungsberatung

Ich hätte nicht geglaubt, dass ich mal ne Ernährungsberatung mache und Protokolle darüber schreibe, was wir so essen. Mein BMI ist völlig in Ordnung, ich wiege weder zu viel noch zu wenig. Trotzdem überkam mich irgendwie so kurz vorm Kindergartenstart das Gefühl, dass wir uns nicht wirklich gesund ernähren.

Der Waupapa musste für seine Ausbildung zum Feuerwehrmann einiges abspecken, ich esse generell nicht sonderlich regelmäßig und das mit dem geplanten und organisierten Einkaufen fällt uns echt schwer. Wir waren vor der Mini sehr oft essen ... das ist jetzt aber gerade abends irgendwie immer komplizierter, denn die Mini hat langsam feste Schlafenszeiten. Da wir andauernd unterwegs sind und die Termine auch nicht weniger werden, geriet das mit der gesunden Ernährung ganz schön ins stocken. Was mit der Beikosteinführung noch super ausgewogen und gesund geklappt hat, ist mittlerweile in "Gib ihr, was sie will" übergegangen. So geht es ja nun nicht. Also gehen wir das Problem nun aktiv an: wir haben uns eine Ernährungsberaterin organisiert und eine Familienernährungsberatung gemacht.

mehr lesen

Wir waren bei Anita Balser

Alleine trotz Leine

Ja unser kleines Leinenproblem: Buster ist ein Zuhause-Hund. Da läuft das. Sind wir unterwegs ist er oft mega aufgeregt, zerrt mich nur noch hinterher und dann werde/bin auch ich zu hektisch ... wir hatten schon ein paar Zwischenfälle mit anderen Hunden, mittlerweile hab ich die Hose halt auch voll und traue ihm nicht mehr. Tschack, da ist die Baustelle. Ich muss zugeben, Anita Balser sagte mir bis vor zwei, drei Monaten nicht viel. Wer sich aber mit dem Thema Leinenführigkeit und Leinen"aggression" auseinandersetzt, der stolpert früher oder später über ihren Namen. Wir haben heute an einem ihrer Seminare teilgenommen.

Die HTS - Theorie

mehr lesen

Ein Gewächshaus

Wir haben uns mit dem Landleben am A*** der Welt einen kleinen Traum erfüllt. Erst der Hunde wegen, mittlerweile weiß ich es auch für die Mini und mich sehr zu schätzen. Seit diesem Jahr hat das Landleben mit Garten noch einen weiteren Vorteil: wir haben ein eigenes Gewächshaus.

In "klein" haben wir das mit der "Selbstversorgung" früher schon ein bisschen auf dem Balkon betrieben. Ein paar Tomaten und ein paar Erdbeeren waren immer drin. Letztes Jahr hatte ich hier im Garten so viele Zucchini, dass ich sie teilweise an die Nachbarn verschenkt habe. Jetzt ist die Mini mit ihren 2 Jahren schon alt genug um ein bisschen zu helfen. - Was soll ich sagen: die Sache bereitet und jede Menge Freude.

mehr lesen

(Pflege)kinder gehen lassen ...

Wir waren Pflegefamilie ... bis heute. Pflegekinder zu haben ist nicht immer einfach. Wir haben heute einen der schwereren Schritte getan: wir haben unseren derzeitigen Schützling nach etwas mehr als 1,5 Jahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die erste eigene Wohnung umgesiedelt.

Die Mini und ich haben heute Großes geleistet. Denn der Junge, der mit nichts als einem Jutebeutel voller Erinnerungen hier eingezogen ist, hat mittlerweile eine ganze WG-Zimmereinrichtung in seinem Besitz, die von einem zum anderen Ort gebracht werden musste. Die Logistik war nicht so kompliziert, denn die Jungs wohnen nur ein paar Kilometer weiter in der nächsten Stadt. Emotional war es trotzdem etwas komisch. Nachdem wir wieder zu Hause waren, stand meine Mini im Zimmer und hat immer wieder gefragt, wo denn das Bett jetzt ist ... da kamen mir dann doch die Tränen.

Natürlich ist dieser Schritt gut und wichtig, ... war vorhersehbar (denn hier ist ja kein Kleinkind eingezogen - das die nicht bleiben bis sie 50 sind war also klar). Im Grunde haben wir alle nur darauf hin gearbeitet, zuletzt darauf zu gefiebert, dass die Jungs auf eigenen Füßen stehen. Teenager nerven auch manchmal echt richtig. Ich habe ihn sehr oft "ohne Rückflug-Ticket direkt zum Mond" gewünscht ... trotzdem ist er ein Familienmitglied geworden. Wir haben uns gemeinsam um seine Familie gesorgt, über Terroranschläge und politische Veränderungen diskutiert und gesprochen. Wir haben mitgefiebert, wenn in Syrien oder der Türkei mal wieder eine Weile niemand zu erreichen war. Wir haben vieles zusammen erlebt. Wir haben uns gestritten und angemault ... jetzt bleibt es mir wieder nur, einen Ordner mit allen erforderlichen Unterlagen, ein paar Bilder als Erinnerung und ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben und zu hoffen, dass die Sache gut geht. ;)

mehr lesen

Hunde im Einzeltraining

Hunde im Einzeltraining

Heute widme ich mich mal der Frage, wieso ich am Wochenende sehr oft nur einen Hund dabei habe. Zum einen ist es bequemer, zum anderen, macht es mir das Arbeiten mit den Hunden auch einfacher:

mehr lesen

Warum alte Hunde ein Geschenk sind.

Normalerweise gehört der letzte Abendspaziergang unserem Nervkeks Buster. Den anderen beiden reicht es, wenn sie noch einmal kurz vor die Tür können. Mit ihm ziehe ich nach 19.00 Uhr (wenn die Mini im Bett ist) noch einmal durchs Dorf oder in den Wald hinterm Haus. Heute war das anders, der Waupapa hat den Nervkeks bespaßt und ich konnte mal wieder alleine mit meinem Omchen los. Das ist so entspannt und erholsam ...

Kein zerren, kein ständiges beobachten, sondern einfach nebeneinander oder hintereinander hertrotten - wir verstehen uns. Ich hatte also Zeit etwas nachzudenken:

Mir blutet wirklich jedes einzelne Mal das Herz, wenn ich sehe das Dobermänner mit 8, 9 oder gar 10 Jahren noch im Tierheim landen (... und eigentlich auch alle anderen alten Hunde). Ich kann es nicht verstehen. Denn im Grunde ist ein so alter Dobermann ein Geschenk. Dank vielen Krankheiten ist die durchschnittliche Lebenserwartung wohl längst nicht mehr das, was sie mal war. Aber auch ohne bösen Willen kann ein alter Hund im Tierheim landen ... vielleicht ist zum Beispiel das Herrchen krank oder verstorben ...

Die Mitarbeiter jammern oft, dass diese Hunde keine oder nur schwer eine Chance bekommen. Das kann ich nicht verstehen.

Schon oft habe ich mir vorgenommen, der nächste Hund, den wir adoptieren wird ein alter Hund ... es kam leider immer etwas dazwischen, denn Probleme machen meist die Junghunde: Welpen sind niedlich, Junghunde sind nervig - unkomplizierter und auch genügsamer sind meist die Oldies:

  • Ein älterer Hund kommt mit etwas Glück bereits mit einer Grunderziehung und ist sauber.
  • Dobermänner zum Beispiel sind bis sie so drei sind ohne eine konsequente Führung (ich meine nicht hart, ich meine nicht dominant, ich meine tatsächlich einfach konsequent) wirklich kein Geschenk. Die haben einfach sehr viel Energie und jede Menge Flausen im Kopf. Gerade Rüden landen nicht selten noch vor erreichen des 1. Lebensjahres wieder in der Vermittlung. :( Das schlimmste ist geschafft, wenn die Hunde Ü3 sind.
  • Ein wirklicher Oldie ist gut und gerne auch mal zufrieden mit einem Tag auf der Couch. Jill zum Beispiel hat im Winter einige Tage nur vorm Kamin verbracht und war kurz draußen um sich zu lösen.
  • So ein gestandener Charakter ist wirklich etwas wert (ich vergleiche das gerne mit Männern Anfang 20 und mit denen um die 35 - jede Frau in meinem Alter wird nun wissen, was ich meine).
  • Bei einer vernünftigen Vermittlung, weiß man, was auf einen zukommt.
mehr lesen 0 Kommentare

Mütter auf dem Arbeitsmarkt

Im Grunde war mein Lebenslauf echt vielversprechend: Ausbildung, Studium, 'ne Junior-Stelle in einer renommierten Agentur, zu gegebener Zeit ein Wechsel in den Mittelstand ... alles immer schön nah am Roten Faden entlang ... ich lächelte über Job-Wiedereinstiegsprogramme für Mütter ... bis ... ja bis wann eigentlich?

Homeofficearbeitsplatz
Im Homeoffice ist es auch schön ... ABER ...

Auch während der Schwangerschaft und kurz danach war ich noch hochmotiviert. Neun Wochen nach Minis Geburt stand ich das erste Mal wieder im Büro. Wir haben die Betreuung der Mini 50/50 geteilt. Mit dieser Idee stießen wir, als Säuglingsmama und -papa, noch auf viel Toleranz bei Arbeitgebern und Arbeitskollegen.

Aber irgendwann ist natürlich Ende im Gelände mit Teilzeit im Job. Kurz vor Ablauf der Elternzeit landete ich auf dem Boden der Tatsachen. Führungspositionen sind in Teilzeit tatsächlich schwer praktikabel. Die Idee von Jobsharing und flexiblen Arbeitszeitmodellen stieß nur begrenzt auf Freude beim Arbeitgeber. Die Betreuungszeiten hier sind mit meinem Job im Zeitalter vor Mini absolut unvereinbar gewesen. Also entschied ich mich zu einem Wechsel. Das ich überhaupt einen Job gefunden habe, ist allerdings mit viel Glück und Vitamin B verbunden gewesen. Ich habe Vorstellungsgespräche geführt, die wirklich unter aller Sau waren. (Die Frage, wieso ich mich überhaupt vor dem zweiten Kind jetzt noch mal bewerbe - und nein, es ist keins geplant und davon war auch nie die Rede - war wohl das Krönchen ...)

Mittlerweile weiß ich aus vielen Gesprächen, dass dieses Problem wirklich viele Mütter betrifft. Sie werden rausgemobbt, weil Führungsetage und/oder Kollegen die Teilzeitstellen nicht mittragen wollen. Die Stellen werden während der Elternzeit gestrichen, anderweitig fest (und nicht nur für die Zeit der Elternzeit) besetzt oder es werden die wildesten Abfindungsmodelle angeboten.

Wo ist das Problem?

mehr lesen 1 Kommentare

Kennt ihr diese Tage?

Ich werde ja oft gefragt, wie ich DAS ALLES schaffe. Heute frage ich mich das selber. Ehrlich, ich liebe meine Familie, ich liebe meinen Alltag und ich will nichts von all' den Freizeitaktivitäten missen. ABER es gibt Tage, da wünsche ich mich zurück in meine 18 qm Singlebude alleine mit Jill und mit der Ruhe, die man als Single nun mal so hat, wenn man die Tür hinter sich schließt. Aber nur heute ... ;)

So harmonisch, wie hier auf dem Bild, war es heute nicht. Heute morgen war der Akku vom Telefon leer und es hat nicht geklingelt. Ich war also spät dran. Jede Menge Kram, für jede Menge Familienmitglieder gesucht, die Hälfte vergessen und ab zur Arbeit ... Dort war es ... nennen wir es ... stressig. Soweit so gut, das kann passieren.

Als ich nach Hause kam, war der Garten schon voll - mit Pflegekind, einem Kind zu Besuch, der Mini, drei Hunden, dem Waupapa, der mit einem Freund der Familie versucht hat das neue Gewächshaus aufzubauen und mir den Autoschlüssel in die Hand drückte, ich solle bitte das Auto zur Werkstatt bringen. OK, gesagt, getan.

Bei meinem zweiten Versuch der ruhigen Heimkehr, bekam ich zwei Kleinkinder und ein paar Aufkleber für unseren Rasenmähroboter an die Hand.

Mega nerviges Projekt, denn die Aufkleber passten nicht wirklich zueinander (oder ich war zu doof). Das Ergebnis hat mich viele Nerven gekostet. Zwischendrin sind Tränen geflossen, weil die beiden Mädels sich nicht einig waren, wer die Aufkleber anreichen darf, irgendwann keine Lust mehr hatten, aber auch nicht alleine unbeaufsichtigt mit den Hunden im Garten spielen dürfen ... draußen lief es auch nicht zwingend besser - jeder der schon mal ein Gewächshaus aufgebaut hat, weiß, woran das lag. Hier laufen noch drei neugierige Hunde über die sortierten Materialien und die Kinder schleppen die Schrauben weg.

 

Mein Vorschlag zur Güte: selbstgemachte Pizza für alle. Ich steige also ins Auto ein, um schnell fertigen Pizzateig zu besorgen, den ich mit den Mädchen belegen kann. Die Tanknadel liegt (es gibt verschiedene Stufen eines leeren Fahrzeugs ... roter Bereich, "bitte tanken" Anzeige geht noch wegzudrücken ... roter Bereich, "bitte tanken" bleibt penetrant in der Anzeige stehen UND: die Tanknadel liegt auf). Wir wohnen 8 Kilometer von der nächsten Tankstelle entfernt. Ich also schon mega genervt ins Auto eingestiegen.

Einkaufen verlief nach dem Tankumweg ohne weitere Zwischenfälle - meine persönliche Ruheminute. Das sind die Momente, in denen man das Warten an der Kasse genießt und wertet wie einen Wellnessurlaub.

Kochen mit zwei Kleinkindern, wenn alle hungrig sind, ist ein Traum - eigentlich fängt man irgendwann nur an zu verhandeln und noch irgendwo essbare Dinge zu suchen, damit überhaupt etwas auf der Pizza ankommt. Als wir am gedeckten Tisch saßen und auf die Pizza warteten, waren sich hier alle einig - der Tag war zu viel. Es hat gezehrt und der Lautstärkepegel hat alle fertig gemacht. Die Hunde lagen schon platt in der Ecke - selbst Buster.

Das hat einen Vorteil: die Mini fiel quasi in ihr Bett. Bleibt für mich noch die Küche aufzuräumen und ein Pflegekind, dass etwas ausgedruckt, korrigiert und verschickt haben möchte. Es ist 22.00 Uhr und ich sitze ENDLICH das erste Mal heute auf der Couch. Robbi ist jetzt ein "KÄFFAAAA" und das Gewächshaus wird ggf. morgen fertig. Die Wäsche lasse ich jetzt einfach liegen und gehe später trotzdem ohne schlechtes Gewissen und völlig fertig ins Bett. :D

Ein Paar Tipps für Chaostage:

mehr lesen 0 Kommentare

Leben mit schwierigem Hund

Das Hundekind Abby hat zu einer Blogparade aufgerufen: "Leben mit schwierigem Hund". Nun könnte man meinen, da kann die Waumama ein ganzes Buch schreiben. Aber irgendwie kann sie das nicht. Natürlich, würde ich die Hunde manchmal gerne ... (zensiert). Ich würde trotzdem behaupten, ich habe keinen schwierigen Hund. Wieso genau?

Was ist denn ein schwieriger Hund? Ich habe drei familientaugliche Hunde, die mit einem Kleinkind, einer Katze und einem Frauchen zusammenleben, welches übrigens für einen Dobermann im Grunde viel zu wenig Ruhe ausstrahlt. Trotzdem klappt das wunderbar. Baustellen haben die meisten (sowohl Menschen, als auch Hunde haben nun mal Macken), aber wirklich schwierige Hunde haben andere ... Simone zum Beispiel, sie resozialisiert Dobermänner. Ach - ich glaube selbst sie würde wahrscheinlich behaupten, sie hat keine schwierigen Hunde, sondern Hunde, die mit schwierigen Menschen zu tun hatten ;)

Ja wir nehmen immer mal wieder einen Tierschutzhund zu uns. Der letzte Neuzugang war Buster und ich würde glatt behaupten, dass einige seiner Vorbesitzer tatsächlich behaupten würden, der wäre schwierig gewesen. Ich kann sagen, nein ist er nicht.

Aber etwas anderes ist mir aufgefallen: wir verlangen unseren Hunden viel ab. Sie sollen im Restaurant unter'm Tisch liegen während wir Essen, alleine zu Hause auf uns warten, ruhig an der Leine gehen, Katzen und Kinder lieben, mit anderen Hunden spielen und verträglich sein. Sie sollen Kunststückchen machen und ... wenn sie das alles nicht können, dann sind sie schnell schwierig und im schlimmsten Fall am Ende gar lästig.

Natürlich gibt es Hunde, die all' das können, die sind dann nicht schwierig. Aber glaubt mir, das können sie nicht von Geburt an. In Buster habe ich nun einen Vertreter, der mehrmals zurückgegeben wurde, weil er eben all' das nicht von Geburt an konnte. Erst letzte Woche habe ich eine Anzeige gelesen, in der ein fünf Monate alter Dobermann abgegeben werden sollte, weil er allein Zuhaus "Theater machte". Aber was erwartet man von einem Baby, einem Kind und einem Teenager? Ähnlich funktioniert das auch mit dem Hund. Sie müssen lernen. Sie können lernen und wollen lernen. Aber dann muss der Mensch sich auch dran machen, es ihnen beizubringen. Step by Step.

mehr lesen 2 Kommentare

Hund und Job – wie geht das?

Ich nehme mal wieder an einer Blogparade teil. Dieses Mal von miDoggy mit dem Thema Hund und Job, wie geht das? 

Hier war es nie ein Thema, ob die Hunde mit in den Berufsalltag eingebaut werden müssen. Ich teile mein Leben mit Jilly bereits seit meiner Studienzeit und wir haben viele Modelle ausprobiert. Nun will ich mal von den Möglichkeiten berichten, die wir so genutzt haben. Ganz wichtig übrigens das wir ... denn ich musste das nur zeitweise kurz alleine organisieren. Das haben wir meist als Familie (in welcher Zusammenstellung auch immer) getan:

Jill begleitet mich jetzt seit gut 10 Jahren durch mein Leben (Ach du Sch*** bin ich alt) und all' die Lösungen, die ich hier vorstelle, haben eines gemeinsam: wir haben uns sowohl beruflich, als auch privat darauf eingerichtet, dass ein Hund ein fester Bestandteil unseres Lebens ist. Denn tatsächlich ist es nicht nur schwierig Kind und Job unter einen Hut zu bringen. Nein, ein Hund ist auch nicht immer perfekt integrierbar. Manchmal waren es Kompromisse für uns, manchmal habe ich einen Job auch abgelehnt, weil Jill nicht mit durfte oder weil er nicht flexibel genug war. Aber wir haben uns immer arrangieren können und werden das auch weiterhin tun. Meine Chefs haben sich sicherlich manchmal gedacht, dass ich 'nen Splin habe (alleine drei Dobermänner zu halten, ist nicht zwingend das, was man als "normal" bezeichnet). Aber sie haben es immer als Teil meiner Work-Life-Balance - Forderungen oder so gesehen. Ich bin ja auch nicht die einzige, die dieses "Problem" hat.

Hund im Studium/Job

mehr lesen 0 Kommentare

Frühjahrsputz im Kleiderschrank

*mit Unterstützung durch P & C*

Ich hab den Schrank voller Kleider und nix zum Anziehen. Das nun schon eine ganze Weile. Mein Minimalismus-Gedanke hindert mich daran, etwas neues zu kaufen. Denn es ist noch so viel da ... jetzt hab ich beschlossen: das ist Quatsch.

Erstmal alles Raus aus dem Kleiderschrank

Wir haben ein offenes System (das ist aus meinen geliebten Ankleidezimmer direkt ins Schlafzimmer gewandert. Keine Wunschlösung, eher notwendig, weil die Mini auch ein eigenes Reich brauchte vor einem Jahr). Bedeutet, ich muss nicht mal Schranktüren aufmachen. Wenn es hier voll ist, wirkt es aber auch gleich unordentlich. Noch ein Grund, sich von einigen Sachen zu trennen.

 

Ich habe ausgemistet und angefangen zu sortieren und zu versuchen, die Kleider so sinnvoll wie möglich abzugeben. Das übrigens nicht das erste Mal. All' meine Umstandskleidung ist an ein Flüchtlingsmädchen gegangen im letzten Frühjahr. Trotzdem befinden sich in meinem Schrank teilweise noch Kleider aus meiner Jugend. (Soll nicht heißen, ich sei nicht mehr jugendlich) Jetzt müssen trotzdem auch Kleider dran glauben, die eigentlich noch passen. Ein paar Abend- und Ballkleider gehen an einen Verein, der Kleider für den letzten Gang von Sternenkindern näht. Die Frauen sind toll und haben sich über meine Anfrage sehr gefreut. Ein paar Dinge werde ich, wie immer, bei Kleinanzeigen loswerden. Vielleicht gebe ich einen rest zum Sozialkaufhaus ... wobei da kleine Größen erfahrungsgemäß eher schwierig gehen. Weitere Klamotten taugen wirklich nur noch als Putzlappen.

mehr lesen 0 Kommentare

Hundeflüsterin Simone Lehmann

Simone resozialisiert Hunde - schwierige Hunde, die durch einen Beissvorfall oder ähnliches auffällig geworden und im Tierheim gelandet sind. Ich habe Simone durch Zufall auf dem Rückweg von einer Rumänientour kennengelernt. Ich saß an einem Sonntag mit einem Radlager-Schaden in Tschechien fest und sie hat die Hunde geholt und quasi "eingelagert", bis ich sie einen Tag später wieder einsammeln konnte. Seitdem beobachte ich fasziniert, wie ein Hund nach dem anderen ihren Haushalt betritt und irgendwann wieder vermittelt wird.

Hallo Simone, stellst du dich bitte kurz vor:

Ich lebe mit 6 eigenen Hunden und meist einem Pflegehund in der Nähe von Dresden. Bin 35 Jahre alt und seid ich 17 war habe ich sogenannte Problemhunde aufgenommen.

 

Wie kommst du zu so vielen Hunden?

Das im Detail auszuführen würde einem Roman gleich kommen. Im Grossen und Ganzen hat sich das so ergeben: Es fing mit zwei Hunden an, welche so einfach waren, dass ein dritter dazu kam und bleiben durfte. Da dieser zu schwer ein zu Hause gefunden hätte. Mein Freund hatte dann zwei eigene und irgendwann wurde das perfekte Gegenstück zu meinem schizophrenen Hund bei uns abgegeben.

Als alle zu einem guten Team zusammengewachsen waren, haben wir beschlossen hin und wieder uns einem schwierigem Fall anzunehmen.

 

Wieso Tierschutzhunde?

Ich glaube, das wurde mir in die Wiege gelegt. Ich bin mit einem bissigen Dackel, der aus dem Tierheim eingezogen ist, gross geworden. Wenn dieser mal wieder geschnappt oder gebissen hat, hat meine Mutti uns immer erklärt, dass er nichts dafür kann und auch solche Tiere eine Chance verdient haben.

 

Kannst du ,,nein,, sagen?

Mittlerweile habe ich gelernt es zu können, da ich Rücksicht auf meine vorhandenen Hunde und auf den Alltag nehmen muss. Nicht jeder Hund passt noch in unser Leben. Aber mir fällt es immer noch schwer, ich versuche dann anders zu unterstützen.

 

mehr lesen 5 Kommentare

Hundebegegnungen: Ein Bericht von der "dunklen Seite"

Jeder liebt es, seinen Hund mit anderen Hunden frei laufen und ihn spielen zu sehen. Auch wir. Leider ist dieser Anblick mir derzeit nicht immer vergönnt. Denn Buster liebt das nun mal nicht. Mit Emma und Jill spielt er sehr gerne und sehr unbekümmert. ABER er traut anderen Hunden leider pauschal erstmal nicht und lässt sich schnell aus der Ruhe bringen. Das ist beim Gassigehen manchmal kein Geschenk:

Dobermann mit Maulkorb

Buster ist ein lieber Kerl. Er liebt die Mini, liebt sein Rudel, lässt sich abrufen, bleibt in der Nähe, kuschelt gern, ist im Haus mittlerweile ein echter Traum. Aber ein Problem haben wir noch:

Denn mein Hund hat nach zwei Vorfällen für sich entschieden, dass Angriff die beste Verteidigung ist. An der Leine sind Hundebegegnungen also immer noch oft eine Katastrophe. Wir arbeiten und trainieren an dem Problem. Wenn beide Hunde angeleint sind, läuft das auch. Wenn der andere Hund ohne verlässlich neben dem Herrchen läuft, ist das für uns spannend, aber auch OK. Doch andere Hundehalter machen es uns oft nicht einfach:

mehr lesen 1 Kommentare

Die Mini schwänzt die Kinderkrippe

Bevor ich Mutter wurde, war hier klar: mein Kind geht mit 12 Monaten in die Krippe. Da gibt es gar kein "wenn" und "aber". Mittlerweile ist sie zwei und wir haben die Krippenzeit irgendwie verpasst. Ständig verschoben, irgendwie war es nicht nötig und ... nun geht es ab Herbst halbtags in den Kindergarten ... vielleicht ... wenn nichts dazwischen kommt.

Die Kinderkrippe passte einfach nicht in unser Leben, in unseren Alltag und irgendwie auch nicht zu uns. Der Waupapa arbeitet alle drei Tage in 24-Stunden-Schichten, ich hab immer irgendwann dazwischen im Büro, gerne auch mal nachts in der Gastro gearbeitet. Da passte für uns weder das frühe Aufstehen, damit die Mini pünktlich im Kindergarten ankommt, noch die ganze regelmäßige Organisation von Abholdiensten. Noch dazu kostet der Spaß ja auch den ein oder anderen Taler. Also blieb die Mini zu Hause und tobte mit dem, der gerade daheim war beim Gassigehen durch den Wald, zum Supermarkt, hilft beim Kochen, Wäsche waschen, im Garten, sitzt auch mal in einem Restaurant am Frühstücksbuffett ... und spielt im Garten.

Keine Krippe - Sozialkontakte müssen trotzdem sein

mehr lesen 1 Kommentare