ALLTAGSGEDANKEN

Pflegestellen für Hunde und Katzen

Wir sind ab und an Pflegestelle ... (nur für Hunde, nicht für Katzen). Unser kleiner Gast ist am Freitag ausgezogen. Ich habe ihn nach Nürnberg gebracht, mir sein neues Zuhause, seinen zukünftigen Hundeplatz, sein neues Frauchen und auch seine neue Dobermann-Spielgefährtin angeschaut und ihn dann da gelassen. Als ich im Auto saß, hab ich Rotz und Wasser geheult. Trotzdem würde ich es immer wieder genauso machen:

Wir haben kurzfristig einen halbverhungerten "Dobermann-Mix" in wirklich schlechtem Zustand in Hamburg vom Flughafen abgeholt, weil er dort gestrandet war. Sparky wurde quasi bestellt, aus Malta hier hergeflogen und nicht abgeholt.

Ein Hund in dem Zustand ist oft weder attraktiv für Interessenten, noch ist immer jemand zu finden, der so kurzfristig einspringen kann und ihn dann auch noch für immer übernehmen möchte. Pflegestellen helfen aus, wenn Tierschutzhunde kurzfristig ihre Familie verlassen müssen, bei Privatabgaben durch welche Gründe auch immer oder auch einfach nur, um die Tiere vor ihrer Vermittlung aufzupeppeln und etwas besser einschätzen zu können, welche Familie zu ihnen passt.

In Pflegestellen sitzen die Hunde und auch Katzen erstmal warm und trocken (bei den Samtpfoten sind Pflegestellen genau so wichtig, leider bin ich einfach kein Katzenmensch ... Mietzi und ich leben nebeneinander her, meine große Liebe war ein kleiner frecher Kater, der leider überfahren wurde, seitdem bin ich durch mit dem Thema Katze).

Aus einer Pflegestelle heraus, kann ohne Stress und Druck in ein "Für-immer-Zuhause" vermittelt werden. Bei Sparky (jetzt Amuun) hat das gut geklappt.

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Ein "verletzter" Igel

Wir haben einen Igel im Garten! Das ist eine tolle Nachricht. Wir wohnen mitten auf dem Land. Haben den Garten in einigen Teilen wirklich sehr "naturbelassen" und freuen uns über jeden tierischen Mitbewohner. Die Art und Weise, wie ich unseren kleinen Nachbarn kennen gelernt habe, war allerdings nicht so schön:

Die letzte Gassirunde findet bei uns gewöhnlich nicht mit allen Hunden gemeinsam statt. Nimmt man es genau, findet sie um circa 23:30 Uhr überhaupt nur statt, weil Buster sonst nicht ausschläft. Derzeit habe ich allerdings vier Hunde hier und Sparky, der kleine 4 Monate alte Wurm, muss nachts noch viel öfter raus. Lange Rede kurzer Sinn, wir waren aus dem Rhythmus.

Ich hatte die Terrassentür noch nicht richtig auf. Da sprintet Buster wie ein Irrer auf die Wiese und springt, wie eine jagende Katze auf irgendetwas, dass ich in dem Moment noch gar nicht gesehen habe. Ich ihn sofort zurückgerufen - zu meiner Verwunderung hat das auch sofort geklappt.

Als ich dann los lief, um zu schauen, was dort so spannend war, entdeckte ich einen zusammengerollten Igel. - Mist. Aber Igel rollen sich nun mal zusammen. Ich also beschlossen erstmal alle mit rein zu nehmen und zu warten, ob er sich verkrümelt. Eine halbe Stunde später (eigentlich sollte man etwas länger warten, aber ich war so aufgeregt) bin ich wieder raus. Was soll ich sagen, der Anblick war traurig: der Igel lag seitlich auf der Wiese, atmete schwer und streckte alle Viere von sich. Ach du Sch***.

 

Also bin ich in heller Aufregung und auch etwas hysterisch losgelaufen um irgendetwas zu holen, damit ich ihn erstmal vor Hunden und anderen Tieren sichern kann. Am Ende wurde es eine Pappkiste ... angehoben habe ich ihn mit Hilfe unserer Picknickdecke.

Hysterisch, wie ich war, habe ich Hinz und Kunz durchtelefoniert, keiner konnte mir helfen. Bis ich vom Tierheim an eine Igelmama weitergeleitet wurde. Die war unheimlich besonnen. Erklärte mir, dass das gar nix besonderes sei. Igel manchmal in eine Art Schockstarre verfallen und ich ihn mit Katzennassfutter füttern solle und ihn drin lassen soll bis zum Morgengrauen oder zum nächsten Abend (tagsüber schlafen sie wohl lieber, als ihre Behausung zu suchen).

Er sollte im Normalfall morgens wieder fit sein, wenn nicht, solle ich ihn zum Tierarzt bringen. Gesagt, getan.

Ich eine Kiste fertig gemacht, eine Wärmflasche rein, ein Handtuch drauf, Wasser, Katzenfutter und den Igel. Dann überkam mich schon wieder die Panik ... Igel haben mega viele Flöhe ... irgendwo hatte ich das gelesen. Wohin jetzt also mit ihm.

Die Kiste nach draußen stellen ging nicht. Da war die Katze. In der Unteren Etage laufen die Hunde. Ich entschied mich für's Badezimmer, in die Badewanne, da konnte ich morgens alles schnell reinigen, falls doch ein Floh entwischt.

Nachts war ich noch mal drin und hab gedacht, das war es mit dem Igel ... sein letztes Stündlein hat geschlagen.

Er hat mich eines besseren belehrt. Morgens war das komplette Katzenfutter leer. Er hatte sich selbst auch schon ein, zweimal in die Kiste entleert und war gerade dabei sich zu befreien.

 

Ich hätte so gerne auf die Mini gewartet und ihr den Igel noch gezeigt. Leider hatte ich noch im Ohr, dass ich ihn auf jeden Fall vor Ende der Dämmerung an der Stelle aussetzen sollte, an der ich ihn gefunden habe. (Ja auch wenn Hunde im Garten leben, weil er sich nun mal aus Gründen dazu entschieden hat, den Garten mit den Hunden zu teilen und ich da kein Mitspracherecht habe).

 

Das tat ich dann ... er war kurz verwundert ... hat ein wenig geguckt, was passiert und sich dann ganz schnell verabschiedet Richtung Hecke ... ein tolles Erlebnis und ein netter Gast.

Beim nächsten Mal weiß ich, was zu tun ist. Ihr jetzt übrigens auch.

Wir freuen uns über den Igel im Garten ... der bedeutet auch weniger Schnecken. Ich werde ihm einen Laubhaufen hinterm Zaun machen im Winter ... vielleicht zieht er ja ein.

Sparky muss wieder ausziehen

Wir haben einen Pflegehund. Ich habe in den letzten Tagen viele Nachrichten, Anfragen und Kommentare bekommen, wieso ich ihn nicht behalten will/kann/möchte. "Wenn er doch so toll ist, kann er doch bleiben." etc. - Nein kann er nicht. Aus Gründen:

Sparky ist jung, schon sauber, versteht sich mit allen und jedem und zeigt sich zudem sehr pflegeleicht. Baustellen kann ich keine feststellen. Zudem ist er etwas ganz besonderes: er ist ein blauer Doberman-Mix.

Das ist ein entscheidender Unterschied, zu zum Beispiel Buster (der hier einen Platz auf Lebenszeit gefunden hat, weil ich einfach nicht wollte, dass er zum Wanderpokal wird) Denn Interessenten für Sparky gibt es schon viele. Auch einige, denen ich durchaus zutraue, dass sie Sparky gerecht werden und ihm ein super Leben bereiten.

Trotzdem verstehen viele nicht, wieso ich diesen kleinen Hund, der sich langsam erholt, der so gut hier rein passt und der gerade zur Ruhe kommt, wieder abgeben kann und möchte. Die Antwort ist ganz einfach: ich bin vom ersten Moment an nur die Pflegestelle gewesen. Da muss man auch einen Hund mal wieder abgeben, denn:

  • auch ich habe nicht endlos Zeit, Platz und Geld. Wenn Sparky jetzt bleibt, können wir beim nächsten Notfall dann vielleicht nicht mehr helfen.
  • ich muss meinen eigenen Hunden auch noch gerecht werden. Ich habe drei Dobermänner. Natürlich müssen meine beiden Mädels, die hier unkompliziert mit nebenher laufen, zurückstecken, was Einzel-Gassirunden, Aufmerksamkeit beim Kuscheln oder auch nur das Begleiten bei meinen Ausflügen mit der Mini angeht.
  • neben Job und Kind einem Junghund gerecht zu werden, ist übrigens auch ohne die Gesamtanzahl von vier Dobermännern echt eine Herausforderung.
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Ein Hund ist keine Waschmaschine

Ich war dieses Wochenende so wütend, das glaubt ihr nicht. Wir haben mal wieder ein Familiemitglied auf Zeit. Ungeplant. Einer mehr, als hier eigentlich Plätze zur Verfügung stehen. Ich wurde mehrmals für völlig bekloppt erklärt. Dabei ist das nicht meine Schuld gewesen. Sondern die von *** Menschen. Mittlerweile drehen die ersten Pipidecken ihre Runden in der Waschmaschine, Sparki ist gebadet, schläft und ich beruhige mich langsam. Ich will trotzdem mal berichten, wie es uns an diesem Wochenende ergangen ist.

Die Kurzfassung: Dobermann-Fans und die zugehörigen Tierschützer und Vereine sind untereinander gut vernetzt. Irgendwann kam ein Aufruf, ob jemand aus dem Norden kommt ... "Ja ich." Ein Hundetransport nach Hamburg war angesagt und am Ende kam keiner um zwei der Hunde abzuholen. Es wurde kurzfristig abgesagt.

OK, kennt man sich nicht aus, dann könnte man meinen, man hat ein Widerrufsrecht und was rege ich mich so auf. Deswegen möchte ich das heute mal aus meiner Sicht schreiben.

Man kann jetzt für oder gegen Tiervermittlungen aus dem Ausland sein. Fakt ist aber: Wird ein Hund durch eine Tierschutzorganisation im Ausland "reserviert", dann wird er ausreisefertig gemacht. Das bedeutet, er wird geimpft, tierärztlich gecheckt ... Titer genommen um Antikörper zu bestimmen und beim Vet-Amt gemeldet (alle, die es genauer wissen und berichten wollen, dürfen gerne kommentierten).

Interessiert man sich von Deutschland aus für das Tier, füllt man einen Bewerbungsbogen aus, jemand kommt vorbei und schaut, ob der Haushalt zum Hund passt und ob die Angaben im Bewerbungsbogen stimmen (Nennt sich Vorkontrolle, das passiert ehrenamtlich, in der Freizeit eines Menschen, der auch ein eigenes Leben hat). Während der ganzen Zeit, hat man Zeit sich gut zu überlegen, ob man den Hund oder die Katze wirklich will. Nach der Vorkontrolle wird noch einmal gefragt. Auch dann kann noch wieder abgesagt werden. Denn dieser Besuch ist dazu da, um auf eventuelle Probleme hinzuweisen und diese zu besprechen. Manchmal fällt dann auf, dass es einfach nicht passt. Das ist völlig OK.

 

ABER: Dann werden Flüge (das kostet Geld) und Termine beim Vetamt gemacht (das kostet auch Geld) gebucht. Es werden Fahrketten gebildet und die Reise wird organisiert. Die Hunde treten diese Reise oft schon eine ganze Weile vor Abholung an. Manchmal übernachten sie noch in einem befreundeten Tierheim, um morgens näher am Flughafen zu sein. All' das bedeutet Stress für die Tiere, für die beteiligten Menschen. Den nehmen sie auf sich, damit die Hunde und Katzen und Leguane und was weiß ich ... in ein besseres Leben Reisen. In dem Moment ist ein Stein ins Rollen gekommen, der nicht mehr oder nur schwer aufzuhalten ist.

 

Es kam, wie es kommen musste. Sparkis zukünftige Familie und die seines Kumpels sagten kurzfristig ab und die beiden wären nach einer sehr abenteuerlichen Reise quasi in Hamburg gestrandet.

 

Ich habe an diesem Wochenende wirklich mit Hinz und Kunz telefoniert. Jeder der mir irgendwie in den Sinn kam und mir verantwortungsvoll genug erschien (vielleicht sogar schon einmal Pflegestelle war), wurde angeschrieben. Ergebnis war, das alle Stellen voll belegt sind. Die meisten mit zwei oder drei Hunden mehr, als jemals geplant. Ich übrigens auch ... wir haben mal angefangen mit Jill und jeweils einem Pflegeplatz ... die einen haben schon 7 Hunde, die anderen gerade eine dreibeinige Hündin mit Leishmaniose aufgenommen. Viele gehen neben dem ganzen Kram noch arbeiten. Fazit kein Platz für Sparki.

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Wochenendfamilie

Der Waupapa arbeitet derzeit am anderen Ende von Deutschland. Ich habe ja schon einmal kurz berichtet. Wir sind von Sonntagmittag bis Freitagnacht allein zu Haus. "Wochenendbeziehung" kennen wir schon aus der Zeit vor Mini. Allein zu sein für 24/48 Std. kennen wir schon immer und das ist seit Minis Geburt hier auch immer so gewesen. Die Entscheidung war bewusst und jammern ist nun nicht. Trotzdem will ich mal von unserer "Langzeiterfahrung" berichten, wie es so läuft hier "ohne Mann im Haus".

Der Alltag läuft, keiner verhungert, alle kommen regelmäßig an die frische Luft, sind einigermaßen sauber (so sauber ein Kleinkind und Haustiere halt sind) und die Wohnung kann man auch noch betreten ... daran hatte wohl auch keiner Zweifel, aber es gibt ein paar kleine, aber feine Unterschiede im Familienleben:

  • In der Woche läuft hier auch im Grunde alles weiter wie gehabt. Ich organisiere mich so gut es geht und versuche allen gerecht zu werden. Das funktioniert mit einem gut organisierten Tagesablauf, einigen Tricks und Kniffen (besonders die Hunde betreffend) und einem toleranten und sehr flexiblen Freundes/Familienkreis eigentlich ganz gut.
  • Ich wachse an meinen Aufgaben: kein Scherz, das größte Problem sind Spinnen. Was ich hier schon eingefangen und nach draußen verfrachtet habe ist unglaublich. Man will ja auch nicht, dass die Mini meine völlig irrationale Hysterie diesen Tieren gegenüber miterlebt, lernt und abguckt.
  • Auch mit 'nem Nagel, der in die Wand muss oder irgendwelchen Sachen, die getragen werden müssen, kann ich nicht immer bis zum Wochenende warten. Ich hab die Tage auch das erste Mal einen Rasentrimmer bedient. An den Wochenenden ist meist keine Zeit dafür.
  • Denn die Wochenenden sind echt so vollgequetscht und vollgepresst wie nie zuvor. Wenn der Waupapa schon mal da ist, dann soll auch etwas geschafft werden. Hecke schneiden, Freunde zum Brunch, die Pflegejungs zum Mittagessen, ein Ausflug zur Oma, Flohmarkttermine, ich will zwischendrin noch mit dem Hund aufs Wasser, Hundeschule, Gassi, ... (nach unseren normalen Wochenende bräuchten andere wohl drei Wochen Urlaub.)
  • Wir leben auf Taschen: das nervt manchmal richtig. Denn die Wäsche wird hier nur noch am Wochenende erledigt, wenn der Waupapa hier ist. Damit ich seinen Krams auch mit waschen kann. Die Maschine läuft also im Grunde den kompletten Samstag hindurch.
  • Und noch etwas, mit dem ich nicht gerechnet hätte, hat sich verändert: ich bin noch viel länger wach als sonst. Ganz freiwillig ohne Aufgabe. Ich komme selten vor eins ins Bett. Eigentlich mache ich in der Zeit auch nichts ... ich genieße es, dass alle im Haus schlafen und keiner etwas will. Die Hunde liegen, die Katze streunert noch oder liegt irgendwo im Haus, die Mini schlummelt auch ... ich kann Musik hören, durch die Wohnung tanzen, lesen oder einfach fernsehen. Traumhaft. Ich liebe diese Abende für mich.
  • "Abende für die Beziehung" sind tatsächlich sehr rar. Meist beschränken die sich auf den Samstag, wenn die Mini dann im Bett ist. Denn das schlechte Gewissen, die Mini an den Wochenenden zu Oma und Opa zu schicken, ist groß. Feiern waren wir trotzdem schon. Kino ist geplant. Denn das muss einfach auch mal sein ;)
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Kette fuer Mama

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Ich habe eine neue Kette ... und die ist etwas besonderes - eine Kette für Mama. Sie war ein Geschenk. Ich habe für euch mal recherchiert, wo sie herkommt:

Hallo Chantal, stellst du dich bitte kurz vor?

Mein Name ist Chantal, ich bin 25 Jahre alt und arbeite bei Namesforever. Hier bin ich verantwortlich für die Aktualisierung der Website (wie zum Beispiel die Hinzufügung von Produkten und das Schreiben von dazugehörigen Texten), den Kundenservice und Online Marketing (wie zum Beispiel Social Media).

Was ist Namesforever?

Namesforever ist ein junges Unternehmen mit umfangreicher Erfahrung in der Juwelierbranche. Seit Jahren betreiben wir unsere Läden und unser Atelier und haben uns innerhalb von fünf Jahren zum größten niederländischen Hersteller von Namensschmuck in Gold und Silber entwickelt. Wir liefern an viele Unternehmen im In- und Ausland.

 

Zur Herstellung unseres Namensschmucks setzen wir moderne Techniken und gute Fachleute ein. In unserem Atelier bearbeiten wir den Namensschmuck bis zur Perfektion nach, da auch Maschinen nicht die Handarbeit ersetzen, die dem Schmuck den letzten Schliff verleiht.

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Das EINE Kuscheltier ... die EINE Puppe

Haben eure Kinder auch eine Lieblingspuppe oder ein Lieblingskuscheltier? Wir haben viele Puppen ... einige davon sind auch echt teuer gewesen. Heiß und innig geliebt wird nur eine: Mimi (oder wahlweise Puppi). Ohne die geht nichts. Wir schleppen sie überall hin.

Soweit so gut. Das Problem bei der Sache ist nur, dass wir Mimi auch gerne mal vergessen. Bei der Oma, bei der Arbeit, ... verloren haben wir sie erfreulicherweise noch nicht. Das wäre die absolute Katastrophe. Denn ohne Mimi ist es nahezu unmöglich die Mini davon zu überzeugen, ins Bett zu gehen.

Also sind wir schon wegen Mimi abends noch mal ins Büro gefahren, haben sie extra noch zur Oma gebracht oder bei Freunden abgeholt. Manchmal wird sie uns auch netterweise hier her geliefert. Im besten Fall bevor das Kind bemerkt, dass Mimi weg ist.

Ich habe ehrlich alles versucht. Mimi schläft im Büro. Mimi will bei Oma bleiben. Mimi wartet zu Hause auf uns ... selten, ganz selten funktioniert das.

 

Am Donnerstag war es mal wieder soweit. Mimi wurde vergessen. Meine auf das Thema sensibilisierten Kollegen haben sie entdeckt, bevor wir bemerkt haben, dass sie fehlt. Mimi ist an diesem Tag Motorrad gefahren :D und wurde pünktlich zur Bettgehzeit geliefert.

 

Irgendwann hab ich angefangen mich damit zu beschäftigen, ob diese Liebe zu Mimi noch normal ist ... beruhigenderweise ist sie das. Ich habe verschiedene Quellen gefunden, nach denen diese Lieblingsgefährten "Sicherheit, Unterstützung, Geborgenheit und Trost" geben und völlig normal sind (ja auch inkl. dem Theater, wenn Mimi weg ist).

Was soll ich sagen. Ich werde versuchen besser auf Mimi aufzupassen. Denn ohne sie sind wir verloren. Eine Ersatzmimi hilft übrigens hier nicht. Das hätte das Leben hier etwas einfacher gemacht. Keine Ahnung, ob diese baugleiche Puppe anders riecht, sich anders anfühlt oder einfach noch nicht ausgewaschen genug ist. Sie wurde mit "anderes Baby, nicht Mimi" abgelehnt.

Fahrradanhänger für Hunde - eine sichere Beförderung

Ein Gastbeitrag

Gastbeiträge sind toll ... für mich und auch für euch. Denn im Grunde sorgen sie immer für eine grandiose Horizonterweiterung: Patrick von www.fahrradanhaenger-hunde.de verrät heute, wozu Fahrradanhänger für Hunde gut sind und wie Hund und Herrchen bzw. Frauchen den richtigen Fahrradanhänger finden.


Gute Organisation ist das Schlüsselwort für viele Hundebesitzer, die einen Ausflug, Urlaub oder eine Fahrradtour planen. Fährt man mit dem eigenen Fahrzeug, ist es ziemlich bequem und unkompliziert für den kleinen Vierbeiner als auch für seinen Besitzer. Wenn allerdings die Rede von einer Radtour ist, die dazu noch länger dauern soll, kann es schon zu einer kniffligen Situation kommen.

 

Auf der einen Seite kann man den Hund nicht für längere Zeit alleine zuhause lassen und der Ausflug mit dem Fahrrad ins Grüne, wäre eine gute und gesunde Abwechslung für das Tier. Auf der anderen Seite, sollte es sich um längere Fahrradtouren handeln, können viele Hunde die gesamte Strecke nicht mit Schritt halten.

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Probetag im Waldkindergarten

Unser Probetag im Waldkindergarten ist nun auch wieder Geschichte. Wir haben einen Tag erwischt, an dem es wirklich pausenlos in Strömen geregnet hat. Der Start war holprig. Am Ende des Tages steht fest: nach ihrem dritten Geburtstag darf die Mini regelmäßig hin.

Die Mini und ich sind keine Frühaufsteher. Wir beginnen normalerweise, obwohl wir eher anfangen und damit auch eher daheim sein könnten, unseren Arbeitstag bewusst erst um 9:30 Uhr. Die Zeiten sind jetzt vorbei. Denn Kinder im Waldkindergarten dürfen zwischen 8:00 und 8:30 Uhr abgegeben werden. Entsprechend "gut" war die Laune heute morgen bei allen Beteiligten. Naja, die Mini hat sich auf die anderen Kinder im Kindergarten gefreut und irgendwann war sie dann nach viel Gezicke und Gezeter endlich angezogen und startklar. Ich war das erste Mal nass, nachdem ich mit den Hunden draußen war. Das sollte nicht das letzte Mal geblieben sein.

Im Waldkindergarten angekommen wollte Mini ihren Rucksack nicht abgeben und an ihren Haken (sie bekam als Zeichen eine Blume zugeordnet. Der Fisch wurde wahrscheinlich aufgrund des Wetters kategorisch von ihr abgelehnt) hängen. Es sind Tränen geflossen ... sie wollte wieder nach Hause. Innerlich hab ich mich schon unverrichteter Dinge vom Hof trotten sehen.

Nachdem wir sie aber überzeugt hatten und ohne das lästige Gepäck im Wald unterwegs waren, war mein Kind wie ausgewechselt:

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Wir machen eine Familienernährungsberatung

Ich hätte nicht geglaubt, dass ich mal ne Ernährungsberatung mache und Protokolle darüber schreibe, was wir so essen. Mein BMI ist völlig in Ordnung, ich wiege weder zu viel noch zu wenig. Trotzdem überkam mich irgendwie so kurz vorm Kindergartenstart das Gefühl, dass wir uns nicht wirklich gesund ernähren.

Der Waupapa musste für seine Ausbildung zum Feuerwehrmann einiges abspecken, ich esse generell nicht sonderlich regelmäßig und das mit dem geplanten und organisierten Einkaufen fällt uns echt schwer. Wir waren vor der Mini sehr oft essen ... das ist jetzt aber gerade abends irgendwie immer komplizierter, denn die Mini hat langsam feste Schlafenszeiten. Da wir andauernd unterwegs sind und die Termine auch nicht weniger werden, geriet das mit der gesunden Ernährung ganz schön ins stocken. Was mit der Beikosteinführung noch super ausgewogen und gesund geklappt hat, ist mittlerweile in "Gib ihr, was sie will" übergegangen. So geht es ja nun nicht. Also gehen wir das Problem nun aktiv an: wir haben uns eine Ernährungsberaterin organisiert und eine Familienernährungsberatung gemacht.

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Wir waren bei Anita Balser

Alleine trotz Leine

Ja unser kleines Leinenproblem: Buster ist ein Zuhause-Hund. Da läuft das. Sind wir unterwegs ist er oft mega aufgeregt, zerrt mich nur noch hinterher und dann werde/bin auch ich zu hektisch ... wir hatten schon ein paar Zwischenfälle mit anderen Hunden, mittlerweile hab ich die Hose halt auch voll und traue ihm nicht mehr. Tschack, da ist die Baustelle. Ich muss zugeben, Anita Balser sagte mir bis vor zwei, drei Monaten nicht viel. Wer sich aber mit dem Thema Leinenführigkeit und Leinen"aggression" auseinandersetzt, der stolpert früher oder später über ihren Namen. Wir haben heute an einem ihrer Seminare teilgenommen.

Die HTS - Theorie

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Ein Gewächshaus

Wir haben uns mit dem Landleben am A*** der Welt einen kleinen Traum erfüllt. Erst der Hunde wegen, mittlerweile weiß ich es auch für die Mini und mich sehr zu schätzen. Seit diesem Jahr hat das Landleben mit Garten noch einen weiteren Vorteil: wir haben ein eigenes Gewächshaus.

In "klein" haben wir das mit der "Selbstversorgung" früher schon ein bisschen auf dem Balkon betrieben. Ein paar Tomaten und ein paar Erdbeeren waren immer drin. Letztes Jahr hatte ich hier im Garten so viele Zucchini, dass ich sie teilweise an die Nachbarn verschenkt habe. Jetzt ist die Mini mit ihren 2 Jahren schon alt genug um ein bisschen zu helfen. - Was soll ich sagen: die Sache bereitet und jede Menge Freude.

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(Pflege)kinder gehen lassen ...

Wir waren Pflegefamilie ... bis heute. Pflegekinder zu haben ist nicht immer einfach. Wir haben heute einen der schwereren Schritte getan: wir haben unseren derzeitigen Schützling nach etwas mehr als 1,5 Jahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die erste eigene Wohnung umgesiedelt.

Die Mini und ich haben heute Großes geleistet. Denn der Junge, der mit nichts als einem Jutebeutel voller Erinnerungen hier eingezogen ist, hat mittlerweile eine ganze WG-Zimmereinrichtung in seinem Besitz, die von einem zum anderen Ort gebracht werden musste. Die Logistik war nicht so kompliziert, denn die Jungs wohnen nur ein paar Kilometer weiter in der nächsten Stadt. Emotional war es trotzdem etwas komisch. Nachdem wir wieder zu Hause waren, stand meine Mini im Zimmer und hat immer wieder gefragt, wo denn das Bett jetzt ist ... da kamen mir dann doch die Tränen.

Natürlich ist dieser Schritt gut und wichtig, ... war vorhersehbar (denn hier ist ja kein Kleinkind eingezogen - das die nicht bleiben bis sie 50 sind war also klar). Im Grunde haben wir alle nur darauf hin gearbeitet, zuletzt darauf zu gefiebert, dass die Jungs auf eigenen Füßen stehen. Teenager nerven auch manchmal echt richtig. Ich habe ihn sehr oft "ohne Rückflug-Ticket direkt zum Mond" gewünscht ... trotzdem ist er ein Familienmitglied geworden. Wir haben uns gemeinsam um seine Familie gesorgt, über Terroranschläge und politische Veränderungen diskutiert und gesprochen. Wir haben mitgefiebert, wenn in Syrien oder der Türkei mal wieder eine Weile niemand zu erreichen war. Wir haben vieles zusammen erlebt. Wir haben uns gestritten und angemault ... jetzt bleibt es mir wieder nur, einen Ordner mit allen erforderlichen Unterlagen, ein paar Bilder als Erinnerung und ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben und zu hoffen, dass die Sache gut geht. ;)

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Hunde im Einzeltraining

Hunde im Einzeltraining

Heute widme ich mich mal der Frage, wieso ich am Wochenende sehr oft nur einen Hund dabei habe. Zum einen ist es bequemer, zum anderen, macht es mir das Arbeiten mit den Hunden auch einfacher:

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Allein mit Hunden und Kleinkind

Nein, wir haben uns nicht getrennt. Trotzdem stehe ich gerade mit vielen Sachen alleine da. Ab jetzt bin ich für 1,5 Jahre Montag bis Freitag allein zu Haus. Der Waupapa macht eine Ausbildung zum Feuerwehrmann und das natürlich am anderen Ende von Deutschland. Die erste Woche haben wir geschafft. Die zweite läuft ...

Hunde spielen vor Hängematte
Geänderte Abendplanung: Babyphone bewachen - von der Hängematte aus

Vorbereitung ist alles

Es gibt ein paar Aufgaben, die machen mit der Mini einfach keinen Spaß. Erst recht nicht, wenn sie nach einem langen Wochentag müde ist, ich schon ein wenig grundgenervt (das mag es nicht geben, aber die Grundstimmung kennt ihr sicher) bin und wir gestresst sind, weil die Hunde zu Hause oder im Auto warten: Einkaufen. Das wird jetzt zu großen Teilen am Samstagvormittag erledigt.

Aber auch die Tage selber bereite ich besser vor: ich lege abends die Wäsche raus und stelle Teller und Tassen hin, weil Mini und ich sehr große Morgenmuffel sind. Die Windel und der Tee liegen schon bereit, damit sie gleich ins Bett kann, wenn wir nach Hause kommen ... solche Kleinigkeiten halt, die das Leben erleichtern.

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Warum alte Hunde ein Geschenk sind.

Normalerweise gehört der letzte Abendspaziergang unserem Nervkeks Buster. Den anderen beiden reicht es, wenn sie noch einmal kurz vor die Tür können. Mit ihm ziehe ich nach 19.00 Uhr (wenn die Mini im Bett ist) noch einmal durchs Dorf oder in den Wald hinterm Haus. Heute war das anders, der Waupapa hat den Nervkeks bespaßt und ich konnte mal wieder alleine mit meinem Omchen los. Das ist so entspannt und erholsam ...

Kein zerren, kein ständiges beobachten, sondern einfach nebeneinander oder hintereinander hertrotten - wir verstehen uns. Ich hatte also Zeit etwas nachzudenken:

Mir blutet wirklich jedes einzelne Mal das Herz, wenn ich sehe das Dobermänner mit 8, 9 oder gar 10 Jahren noch im Tierheim landen (... und eigentlich auch alle anderen alten Hunde). Ich kann es nicht verstehen. Denn im Grunde ist ein so alter Dobermann ein Geschenk. Dank vielen Krankheiten ist die durchschnittliche Lebenserwartung wohl längst nicht mehr das, was sie mal war. Aber auch ohne bösen Willen kann ein alter Hund im Tierheim landen ... vielleicht ist zum Beispiel das Herrchen krank oder verstorben ...

Die Mitarbeiter jammern oft, dass diese Hunde keine oder nur schwer eine Chance bekommen. Das kann ich nicht verstehen.

Schon oft habe ich mir vorgenommen, der nächste Hund, den wir adoptieren wird ein alter Hund ... es kam leider immer etwas dazwischen, denn Probleme machen meist die Junghunde: Welpen sind niedlich, Junghunde sind nervig - unkomplizierter und auch genügsamer sind meist die Oldies:

  • Ein älterer Hund kommt mit etwas Glück bereits mit einer Grunderziehung und ist sauber.
  • Dobermänner zum Beispiel sind bis sie so drei sind ohne eine konsequente Führung (ich meine nicht hart, ich meine nicht dominant, ich meine tatsächlich einfach konsequent) wirklich kein Geschenk. Die haben einfach sehr viel Energie und jede Menge Flausen im Kopf. Gerade Rüden landen nicht selten noch vor erreichen des 1. Lebensjahres wieder in der Vermittlung. :( Das schlimmste ist geschafft, wenn die Hunde Ü3 sind.
  • Ein wirklicher Oldie ist gut und gerne auch mal zufrieden mit einem Tag auf der Couch. Jill zum Beispiel hat im Winter einige Tage nur vorm Kamin verbracht und war kurz draußen um sich zu lösen.
  • So ein gestandener Charakter ist wirklich etwas wert (ich vergleiche das gerne mit Männern Anfang 20 und mit denen um die 35 - jede Frau in meinem Alter wird nun wissen, was ich meine).
  • Bei einer vernünftigen Vermittlung, weiß man, was auf einen zukommt.
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Mütter auf dem Arbeitsmarkt

Im Grunde war mein Lebenslauf echt vielversprechend: Ausbildung, Studium, 'ne Junior-Stelle in einer renommierten Agentur, zu gegebener Zeit ein Wechsel in den Mittelstand ... alles immer schön nah am Roten Faden entlang ... ich lächelte über Job-Wiedereinstiegsprogramme für Mütter ... bis ... ja bis wann eigentlich?

Homeofficearbeitsplatz
Im Homeoffice ist es auch schön ... ABER ...

Auch während der Schwangerschaft und kurz danach war ich noch hochmotiviert. Neun Wochen nach Minis Geburt stand ich das erste Mal wieder im Büro. Wir haben die Betreuung der Mini 50/50 geteilt. Mit dieser Idee stießen wir, als Säuglingsmama und -papa, noch auf viel Toleranz bei Arbeitgebern und Arbeitskollegen.

Aber irgendwann ist natürlich Ende im Gelände mit Teilzeit im Job. Kurz vor Ablauf der Elternzeit landete ich auf dem Boden der Tatsachen. Führungspositionen sind in Teilzeit tatsächlich schwer praktikabel. Die Idee von Jobsharing und flexiblen Arbeitszeitmodellen stieß nur begrenzt auf Freude beim Arbeitgeber. Die Betreuungszeiten hier sind mit meinem Job im Zeitalter vor Mini absolut unvereinbar gewesen. Also entschied ich mich zu einem Wechsel. Das ich überhaupt einen Job gefunden habe, ist allerdings mit viel Glück und Vitamin B verbunden gewesen. Ich habe Vorstellungsgespräche geführt, die wirklich unter aller Sau waren. (Die Frage, wieso ich mich überhaupt vor dem zweiten Kind jetzt noch mal bewerbe - und nein, es ist keins geplant und davon war auch nie die Rede - war wohl das Krönchen ...)

Mittlerweile weiß ich aus vielen Gesprächen, dass dieses Problem wirklich viele Mütter betrifft. Sie werden rausgemobbt, weil Führungsetage und/oder Kollegen die Teilzeitstellen nicht mittragen wollen. Die Stellen werden während der Elternzeit gestrichen, anderweitig fest (und nicht nur für die Zeit der Elternzeit) besetzt oder es werden die wildesten Abfindungsmodelle angeboten.

Wo ist das Problem?

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